Bild Peter Wetzer Kékfrankos 2022

Peter Wetzer Kékfrankos 2022

€16,90 EUR
Inhalt: 0,75 l (€22,53 EUR / 1 Liter)
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Bild Peter Wetzer Kékfrankos 2022

Peter Wetzer Kékfrankos 2022

€16,90 EUR
Inhalt: 0,75 l (€22,53 EUR / 1 Liter)
nur auf Vorbestellung im Laden verfügbar
Region:
Sopron
Jahrgang:
2022
Gebindegröße:
Weinflasche 0,75 l
Boden:
Kalk, Lehm, Löss
Hinweis:
vegan, Die Bildung eines kleinen Depots ist möglich
Charakteristik:
lebendig, mineralisch, fruchtig, saftig
Alkoholgehalt:
13,5 % vol
Herkunft:
Ungarn
Rebsorten:
Lemberger
Allergene:
Enthält Sulfite
Restzucker:
< 3,0 g/l
Ausbau:
Maischegärung, unfiltriert, Reifung für 18 Mon. im großen Holzfass
Artikel-Nr.:
8701001

Kékfrankos ist der ungarische Name für die Rebsorte Blaufränkisch (in Deutschland auch Lemberger genannt) – eine traditionsreiche Rebsorte, die besonders im Grenzgebiet zwischen Österreich und Ungarn zu Hause ist. Die Stadt Sopron, aus der dieser Wein stammt, war einst die Hauptstadt des Burgenlandes. Weine dieser Rebsorte zeichnen sich typischerweise durch eine ausgeprägte Fruchtigkeit, lebendige Säure, kühle Eleganz und eine feine Würze aus.

Beim Kékfrankos 2022 verfolgt Winzer Peter Wetzer einen konsequent naturnahen Ansatz: Die biologisch bewirtschafteten Reben wachsen auf verschiedenen Böden aus Lehm, Kalkstein und Glimmerschiefer und wurden zum Teil bereits in den 1970er-Jahren gepflanzt. Die Trauben hängen lange am Stock und werden erst sehr spät im Jahr von Hand gelesen. Nach der spontanen Gärung in offenen Bottichen und dem anschließenden Reifeprozess in gebrauchten Holzfässern bleibt der Wein lange im Holz liegen und wird naturbelassen, ungeschönt und unfiltriert abgefüllt.

Im Glas zeigt sich der Kékfrankos mit einem mittleren Rubingranat. Das Bouquet ist vielschichtig und markant: Sehr dunkle Kirschen und Amarena-Noten verbinden sich mit gedörrten Zwetschgen, feiner Nuss- und Nougatwürze sowie erdigen Tönen von Roter Bete und etwas Roggenbrot. Kühle Nuancen von Eukalyptus, Lorbeer und Wacholder verleihen der Nase eine ätherische Frische.

Am Gaumen präsentiert sich der Wein mit mittlerem Körper, vollkommen ohne künstliche Süße. Die pikante Würze, leichte Gemüse-Noten und die frische Säure sind bestens mit den feinen Tanninen ausbalanciert und münden in einen saftigen, langen Abgang.

Sebastian Fehlinger vom vinocentral-Team, August 2026

Sopron zählt zu den ältesten Weinbauregionen Ungarns – der Weinbau lässt sich bis in keltische Zeit zurückverfolgen, und bereits im 14. Jahrhundert war sie die bedeutendste des Landes. Das prägte eine klare Identität: Rund drei Viertel der Rebfläche sind mit Kékfrankos bestockt, weshalb sich Sopron selbstbewusst als „Hauptstadt des Kékfrankos" bezeichnet. Begünstigt wird das durch die Lage am Südufer des Neusiedlersees und schiefer- und kristallinreiche Böden. Eine Volksabstimmung 1921 trennte die Region zwar staatlich vom österreichischen Burgenland, an der gemeinsamen Rebsorten- und Terroirtradition änderte das jedoch nichts. Bei uns stehen dafür zwei naturnah arbeitende Kékfrankos-Spezialisten – Grenzgänger zwischen Ungarn und Österreich.

Péter Wetzer

Péter Wetzer

2006 kaufte er fünf kleine Weinberge in seiner Heimat und begann, eigene Weine zu produzieren. Kern seiner Philosophie ist es, sowohl im Weinberg als auch im Keller so wenig wie möglich einzugreifen und auf industrielle Hilfsmittel vollkommen zu verzichten. Dabei lehnt ….......
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