Bis heute wird bei Maximin Grünhaus eine perfekte Qualität angestrebt, ohne dabei Kompromisse einzugehen, wobei man sich der langen Tradition bewusst ist, aber auch nicht gegen Innovationen wehrt. Oberstes Gebot hat die naturnahe Weinbergsarbeit mit entsprechender Begrünung durch Wildkräuter und eine intensive Laubarbeit, um vollreife und kerngesunde Trauben ernten zu können. Die Transportwege zum Kelterhaus sind kurz, somit kann jede Parzelle separat eingefahren werden und im traditionellen Fuder (für Mosel, Saar und Ruwer-typische, 1.000 Liter fassende Eichenholzfässer) und auch in kleineren Edelstahlgebinden ausgebaut werden. Bei der Auswahl der Holzfässer geht man mittlerweile noch einen Schritt weiter und verwendet ausschließlich eigenes Holz, gewachsen auf den Schieferböden der Region. Alle Weine, egal welcher Qualitätsstufe, werden „spontan“ vergoren, wobei hier oftmals von „zu erwartender Gärung durch natürliche Hefen“ gesprochen wird, was es etwas passender beschreibt. Jedes Behältnis erhält seine eigene Nummer und nach entsprechender Reife wird entschieden, welches Fass der zugehörigen Qualitätsstufe das Beste ist. Meistens wir dieses unter Angabe der Fassnummer dann ausschließlich auf Versteigerungen angeboten. Doch unabhängig davon, ob Versteigerungswein, beschwingender Kabinett, fruchtsüße Spätlese oder trockenes Großes Gewächs – alle Rieslinge (und auch ein bisschen Weiß- und Spätburgunder) stehen bei Maximin Grünhaus für exzellente Qualität und besten Ausdruck des Terroirs der Ruwer.