Wie es sich für Winzerchampagner gehört, stammen die Trauben ausschließlich von den rund 45 Hektar eigener Rebflächen, die sich über die Grand-Cru-Gemeinden Cramant, Avize und Oger sowie die Premier-Cru-Gemeinde Vertus verteilen. Ein Spitzenportfolio mit 90 % Chardonnay, ansonsten Pinot Noir und der hier seltene Pinot Gris. Die Letzteren bilden die Basis für den außergewöhnlichen Rosé-Champagner des Hauses. In Cramant sind die Rebstöcke teils bis zu 80 Jahre alt – die übrigen im Durchschnitt 35. Bereits seit 1992 wurden in den Weinbergen keine Herbizide mehr ausgebracht und 1999 erfolgte die komplette Umstellung auf Biodynamie. Bei der Bodenbearbeitung kommen bisweilen Pferde zum Einsatz, doch haben die Larmandiers auch keine Berührungsängste gegenüber moderner Technik, wenn sich diese als ökologisch sinnvoll erweist. So ließen sie für einige Zeit ihre biodynamischen Präparate von einem gemeinschaftlich genutzten Helikopter ausbringen: Weniger Kraftstoffverbrauch, weniger Bodenverdichtung und weniger Zeitaufwand. Die Verwirbelungen durch die Rotoren waren bei den biodynamischen Präparaten völlig unbedenklich, ja sogar vorteilhaft. Bei den konventionellen Kolleg*innen ging jedoch so viel Gift daneben, dass ihnen die Einsätze untersagt wurden. Der Helikopter lohnte sich dann nicht mehr.