Frankreich: Domaine Muré - Domaine Clos St Landelin, Elsass

Zwölf Generationen Muré

Im Jahr 1650 siedelte sich Gründervater Michel Muré als Winzer im südlichen Elsass an. 1935 kam die Familie in den Besitz des berühmten Clos Saint Landelin bei Rouffach, dem heutigen Sitz des Weinguts, knapp 20 Kilometer südlich von Colmar. Hier ist mit den Geschwistern Véronique und Thomas Muré derzeit die zwölfte Generation am Ruder. Bereits ihr Vater René stellte den Betrieb 1999 konsequent auf biologischen Weinbau um.

Besondere Sorgfalt in Keller und in den Lagen rund um Clos Saint Landelin

Heute werden die insgesamt rund 25 Hektar an der Côte de Rouffach, der Grand-Cru-Lage Vorbourg mit der Monopollage Clos Saint Landelin sowie dem Zinnkoepflé bei Westhalten, das ebenfalls Grand-Cru-Status genießt, biodynamisch bewirtschaftet. Im Weinberg setzt man zudem auf eine enge Pflanzung der Reben, um ein tieferes Wurzeln zu fördern. Dadurch sind sie besser gegen Trockenstress gewappnet – das Elsass bekommt bedingt durch die Vogesen grundsätzlich relativ wenig Regen ab. Außerdem ist Familie Muré fest davon überzeugt, dass die Reben so ihr Terroir stärker zum Ausdruck bringen. Die Erträge liegen mit 30-45 Hektoliter pro Hektar sehr niedrig. Zum Vergleich: Bei einem Großen Gewächs in Deutschland sind bis zu 50 hl/ha erlaubt.
Das trägt zur hohen Qualität und zur aromatischen Komplexität der Weine bei. Geerntet wird ausschließlich von Hand – anschließend folgt eine sehr schonende Ganztraubenpressung. Besonderen Wert legt man im Keller darauf, die Jahrgangsunterschiede herauszuarbeiten, anstatt sie durch den Ausbau zu überschminken.

Mehr als hervorragende Crémants

Weine aus dem Elsass sind in Deutschland heute leider eine Randgruppenveranstaltung. Völlig zu Unrecht haftet ihnen hier noch immer ihr altbackenes, barockes Image an. Fette, süßliche Elsass-Rieslinge zur euphemistisch „Choucrout garnie“ genannten Schlachtplatte sind fest im Elsass-Bild der Deutschen verankert und genießen bestenfalls noch in der Rentengeneration einen guten Ruf. Eine kleine Ausnahme bilden dabei die Crémants d’Alsace. Gerade die der Domaine Muré hat das vinocentral-Publikum in den vergangenen Jahren sehr zu schätzen gelernt. Dass Eleganz und Finesse im Elsass heute auch ohne Bläschen zu haben sind, scheint vielen deutschen Weinfreund*innen hingegen noch neu zu sein. Gerade für sie lohnt sich auch der Blick auf die feinen, trockenen Weißweine und Pinot Noirs von Muré.

Zwölf Generationen Muré Im Jahr 1650 siedelte sich Gründervater Michel Muré als Winzer im südlichen Elsass an. 1935 kam die Familie in den Besitz des berühmten Clos Saint Landelin bei... mehr erfahren »
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Frankreich: Domaine Muré - Domaine Clos St Landelin, Elsass

Zwölf Generationen Muré

Im Jahr 1650 siedelte sich Gründervater Michel Muré als Winzer im südlichen Elsass an. 1935 kam die Familie in den Besitz des berühmten Clos Saint Landelin bei Rouffach, dem heutigen Sitz des Weinguts, knapp 20 Kilometer südlich von Colmar. Hier ist mit den Geschwistern Véronique und Thomas Muré derzeit die zwölfte Generation am Ruder. Bereits ihr Vater René stellte den Betrieb 1999 konsequent auf biologischen Weinbau um.

Besondere Sorgfalt in Keller und in den Lagen rund um Clos Saint Landelin

Heute werden die insgesamt rund 25 Hektar an der Côte de Rouffach, der Grand-Cru-Lage Vorbourg mit der Monopollage Clos Saint Landelin sowie dem Zinnkoepflé bei Westhalten, das ebenfalls Grand-Cru-Status genießt, biodynamisch bewirtschaftet. Im Weinberg setzt man zudem auf eine enge Pflanzung der Reben, um ein tieferes Wurzeln zu fördern. Dadurch sind sie besser gegen Trockenstress gewappnet – das Elsass bekommt bedingt durch die Vogesen grundsätzlich relativ wenig Regen ab. Außerdem ist Familie Muré fest davon überzeugt, dass die Reben so ihr Terroir stärker zum Ausdruck bringen. Die Erträge liegen mit 30-45 Hektoliter pro Hektar sehr niedrig. Zum Vergleich: Bei einem Großen Gewächs in Deutschland sind bis zu 50 hl/ha erlaubt.
Das trägt zur hohen Qualität und zur aromatischen Komplexität der Weine bei. Geerntet wird ausschließlich von Hand – anschließend folgt eine sehr schonende Ganztraubenpressung. Besonderen Wert legt man im Keller darauf, die Jahrgangsunterschiede herauszuarbeiten, anstatt sie durch den Ausbau zu überschminken.

Mehr als hervorragende Crémants

Weine aus dem Elsass sind in Deutschland heute leider eine Randgruppenveranstaltung. Völlig zu Unrecht haftet ihnen hier noch immer ihr altbackenes, barockes Image an. Fette, süßliche Elsass-Rieslinge zur euphemistisch „Choucrout garnie“ genannten Schlachtplatte sind fest im Elsass-Bild der Deutschen verankert und genießen bestenfalls noch in der Rentengeneration einen guten Ruf. Eine kleine Ausnahme bilden dabei die Crémants d’Alsace. Gerade die der Domaine Muré hat das vinocentral-Publikum in den vergangenen Jahren sehr zu schätzen gelernt. Dass Eleganz und Finesse im Elsass heute auch ohne Bläschen zu haben sind, scheint vielen deutschen Weinfreund*innen hingegen noch neu zu sein. Gerade für sie lohnt sich auch der Blick auf die feinen, trockenen Weißweine und Pinot Noirs von Muré.

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