Frankreich: Larmandier-Bernier, Champagne

Best of Blanc-de-Blancs

Über rund 20 Kilometer erstreckt sich das Kerngebiet der Côte des Blancs – von der Marne, östlich von Epernay, nach Süden. Die berühmte Campanium-Kreide prägt hier die Böden bis an die Oberfläche, wie in nur wenigen anderen Regionen des gesamten Anbaugebiets. Wie der Name „Hang der Weißen“ bereits deutlich macht, liegt hier mit 95 % Chardonnay das unangefochtene Zentrum der Blanc-de-Blancs-Champagner. Als einer der bedeutendsten Erzeuger dafür gilt heute das Champagnerhaus Larmandier-Bernier, in der 8. Generation von Sophie und Pierre Larmandier geführt. Mit ihren stilprägenden Terroir-Champagnern zählen sie längst zur Spitze der Côte des Blancs und darüber hinaus. William Kelley, der Champagne-Experte bei Robert Parker’s Wine Advocate, bescheinigt ihnen beispielsweise, im nicht ganz einfachen Jahr 2011 die womöglich beste Kollektion der gesamten Champagne abgeliefert zu haben. 

Terroir und Biodynamie

Wie es sich für Winzerchampagner gehört, stammen die Trauben ausschließlich von den rund 45 Hektar eigener Rebflächen, die sich über die Grand-Cru-Gemeinden Cramant, Avize und Oger sowie die Premier-Cru-Gemeinde Vertus verteilen. Ein Spitzenportfolio mit 90 % Chardonnay, ansonsten Pinot Noir und der hier seltene Pinot Gris. Die Letzteren bilden die Basis für den außergewöhnlichen Rosé-Champagner des Hauses. In Cramant sind die Rebstöcke teils bis zu 80 Jahre alt – die übrigen im Durchschnitt 35. Bereits seit 1992 wurden in den Weinbergen keine Herbizide mehr ausgebracht und 1999 erfolgte die komplette Umstellung auf Biodynamie. Bei der Bodenbearbeitung kommen bisweilen Pferde zum Einsatz, doch haben die Larmandiers auch keine Berührungsängste gegenüber moderner Technik, wenn sich diese als ökologisch sinnvoll erweist. So ließen sie für einige Zeit ihre biodynamischen Präparate von einem gemeinschaftlich genutzten Helikopter ausbringen: Weniger Kraftstoffverbrauch, weniger Bodenverdichtung und weniger Zeitaufwand. Die Verwirbelungen durch die Rotoren waren bei den biodynamischen Präparaten völlig unbedenklich, ja sogar vorteilhaft. Bei den konventionellen Kolleg*innen ging jedoch so viel Gift daneben, dass ihnen die Einsätze untersagt wurden. Der Helikopter lohnte sich dann nicht mehr.

Unverfälschte Stilikonen

Selektive Handlese versteht sich hier von selbst. Die Moste durchlaufen dann die alkoholische und malolaktische Gärung grundsätzlich spontan, reifen für 11 Monate in Stockinger-Eichenfässern verschiedener Größen und sind stets naturbelassen – ohne jegliche Schönung oder Filtration. Degorgiert wird grundsätzlich manuell und die Dosagen liegen zwischen 0 und maximal 4 g/l. Dabei gesteht man auch den beiden Nonvintage-Cuvées, die mit rund 40 % Reserve-Weinen assembliert werden, von Jahr zu Jahr Unterschiede zu – eine spezifische Qualität und der besondere Reiz von Winzerchampagnern, im Gegensatz zur stets gleichbleibenden Beschaffenheit konventioneller Cuvées. Alle Champagner von Larmandier-Bernier zeichnen sich durch den unverkennbaren Stil aus: geradlinig, präzise, kristallklar und schnörkellos, zugleich aber auch komplex und überaus delikat. Besser können Blanc-de-Blancs einfach nicht sein – bestenfalls anders. 

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Frankreich: Larmandier-Bernier, Champagne

Best of Blanc-de-Blancs

Über rund 20 Kilometer erstreckt sich das Kerngebiet der Côte des Blancs – von der Marne, östlich von Epernay, nach Süden. Die berühmte Campanium-Kreide prägt hier die Böden bis an die Oberfläche, wie in nur wenigen anderen Regionen des gesamten Anbaugebiets. Wie der Name „Hang der Weißen“ bereits deutlich macht, liegt hier mit 95 % Chardonnay das unangefochtene Zentrum der Blanc-de-Blancs-Champagner. Als einer der bedeutendsten Erzeuger dafür gilt heute das Champagnerhaus Larmandier-Bernier, in der 8. Generation von Sophie und Pierre Larmandier geführt. Mit ihren stilprägenden Terroir-Champagnern zählen sie längst zur Spitze der Côte des Blancs und darüber hinaus. William Kelley, der Champagne-Experte bei Robert Parker’s Wine Advocate, bescheinigt ihnen beispielsweise, im nicht ganz einfachen Jahr 2011 die womöglich beste Kollektion der gesamten Champagne abgeliefert zu haben. 

Terroir und Biodynamie

Wie es sich für Winzerchampagner gehört, stammen die Trauben ausschließlich von den rund 45 Hektar eigener Rebflächen, die sich über die Grand-Cru-Gemeinden Cramant, Avize und Oger sowie die Premier-Cru-Gemeinde Vertus verteilen. Ein Spitzenportfolio mit 90 % Chardonnay, ansonsten Pinot Noir und der hier seltene Pinot Gris. Die Letzteren bilden die Basis für den außergewöhnlichen Rosé-Champagner des Hauses. In Cramant sind die Rebstöcke teils bis zu 80 Jahre alt – die übrigen im Durchschnitt 35. Bereits seit 1992 wurden in den Weinbergen keine Herbizide mehr ausgebracht und 1999 erfolgte die komplette Umstellung auf Biodynamie. Bei der Bodenbearbeitung kommen bisweilen Pferde zum Einsatz, doch haben die Larmandiers auch keine Berührungsängste gegenüber moderner Technik, wenn sich diese als ökologisch sinnvoll erweist. So ließen sie für einige Zeit ihre biodynamischen Präparate von einem gemeinschaftlich genutzten Helikopter ausbringen: Weniger Kraftstoffverbrauch, weniger Bodenverdichtung und weniger Zeitaufwand. Die Verwirbelungen durch die Rotoren waren bei den biodynamischen Präparaten völlig unbedenklich, ja sogar vorteilhaft. Bei den konventionellen Kolleg*innen ging jedoch so viel Gift daneben, dass ihnen die Einsätze untersagt wurden. Der Helikopter lohnte sich dann nicht mehr.

Unverfälschte Stilikonen

Selektive Handlese versteht sich hier von selbst. Die Moste durchlaufen dann die alkoholische und malolaktische Gärung grundsätzlich spontan, reifen für 11 Monate in Stockinger-Eichenfässern verschiedener Größen und sind stets naturbelassen – ohne jegliche Schönung oder Filtration. Degorgiert wird grundsätzlich manuell und die Dosagen liegen zwischen 0 und maximal 4 g/l. Dabei gesteht man auch den beiden Nonvintage-Cuvées, die mit rund 40 % Reserve-Weinen assembliert werden, von Jahr zu Jahr Unterschiede zu – eine spezifische Qualität und der besondere Reiz von Winzerchampagnern, im Gegensatz zur stets gleichbleibenden Beschaffenheit konventioneller Cuvées. Alle Champagner von Larmandier-Bernier zeichnen sich durch den unverkennbaren Stil aus: geradlinig, präzise, kristallklar und schnörkellos, zugleich aber auch komplex und überaus delikat. Besser können Blanc-de-Blancs einfach nicht sein – bestenfalls anders. 

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