Sottimano, Piemont
Foto©Sottimano
Charakterstarker Nebbiolo
Heute führen Rino und seine Kinder Andrea, Elena und Claudia das Weingut gemeinsam. Ein großer Teil der Reben stammt noch aus Pflanzungen der 1970er- und 1980er-Jahre. Seit über 40 Jahren werden die Weinberge mit größter Sorgfalt und nach zertifizierten Bio-Standards bewirtschaftet. Auch im Keller gilt Zurückhaltung: lange Maischegärungen und der Ausbau in großen Eichenfässern sorgen für Struktur und Eleganz, ohne den Charakter des Nebbiolo zu überdecken. Ziel sind geradlinige, präzise Weine mit Komplexität und Lagerfähigkeit.
Cottà und Currà – beste Cru-Lagen der Gemeinde Neive
Sottimano besitzt Parzellen in einigen der besten Crus rund um Neive. Besonders prägend sind die beiden Einzellagen Cottà und Currà, die wir auch im Sortiment führen. Cottà zählt zu den historisch bedeutendsten Lagen der Gemeinde Neive und war eine der ersten, aus denen reinsortige Barbaresco-Weine erzeugt wurden. Die Böden und das warme, gut durchlüftete Mikroklima bringen kraftvolle, strukturierte Weine hervor. Typisch sind eine hohe Konzentration, intensive Fruchtaromen und feste Tannine. Currà, etwas südwestlich von Neive gelegen, gilt als besonders elegante Lage. Alte Rebstöcke mit niedrigen Erträgen liefern hier Trauben mit komplexem, feingliedrigem Aromenspiel. Die Weine wirken duftiger, subtiler und seidiger in den Tanninen, mit floralen Noten, roter Frucht und bemerkenswerter Länge.
Top-Adresse im Barbaresco
Das Weingut Sottimano gehört seit den 1970er-Jahren zu den Top-Adressen im Barbaresco und steht bis heute für handwerklichen, terroirbetonten Nebbiolo. Die Geschichte beginnt Ende der 1960er-Jahre, als Rino Sottimano nach seinem Önologie-Studium beschloss, eigene Wege zu gehen. Mit viel Begeisterung, Mut und einer klaren Vision erwarb er ein Bauernhaus in Neive sowie erste Rebflächen in der renommierten Lage Cottà – der Grundstein für das heutige Familienweingut war gesetzt.
Das zunächst sehr kleine Weingut wächst über die Jahrzehnte Schritt für Schritt. Gemeinsam mit seiner Frau Anna kaufte Rino weitere Parzellen in besten Lagen. Dabei setzte er von Anfang an auf sortenreine Weine, die das jeweilige Terroir unverfälscht widerspiegeln. Sein Credo prägt die Arbeit bis heute:
„Ich habe immer fest daran geglaubt, dass man im Weinberg hart arbeiten muss, um großartige Weine zu erzeugen. Und deshalb habe ich von Anfang an versucht, auf Chemikalien und Herbizide zu verzichten, um das natürliche Gleichgewicht unserer Hügel nicht zu stören.“ – Rino Sottimano
