Weingut Beurer, Württemberg

Antiautoritärer Weinbau in Schwaben

„Alles, was wir brauchen sitzt auf und in der Traube“, sagt Jochen Beurer – das ist der Leitgedanke, der sein Handeln bestimmt. Von der Grande Dame des Trentino, der Winzerin Elisabetta Foradori, hat er gelernt, bei der Arbeit auf sein Gefühl zu hören. Und wirklich scheint dies sein bester Ratgeber zu sein. Denn schon sein erster Jahrgang wurde in der Stuttgarter Spitzengastronomie ausgeschenkt.
Aber der Reihe nach: Jochen Beurer wuchs vor den Toren Stuttgarts zwischen den Rebstöcken seines Vaters auf. Der lieferte die Trauben bei der örtlichen Genossenschaft ab, dessen Vorsitzender er war. Als der Sohn 1997, nach der Ausbildung an der Weinfachschule und bei Foradori, ins württembergische Stetten zurückkehrte, wollte er nicht nur Trauben anbauen, sondern selbst Wein machen. Es muss ein starker Wunsch gewesen ein, denn es gelang ihm, seinen Vater zu überreden. Die beiden begannen – zunächst in der Garage – selbst zu keltern. 

Biologisch-dynamischer Anbau und Spontangärung

Es sollte nicht die letzte Gefühlsentscheidung Beurers gewesen sein, die sich als goldrichtig erwies. 2003 sagte ihm sein Bauchgefühl, dass es besser sei, die Weinberge ökologisch zu bewirtschaften. Bald darauf folgte die Umstellung auf Biodynamie und 2012 die Aufnahme in den demeter-Verband.
Beurer verzichtet auf Reinzuchthefe. Stattdessen lässt er die Trauben spontan vergären. Er ist der festen Überzeugung, dass nur mit den natürlichen Hefen des Standorts der charakteristische Geschmack des Stettener Terroirs voll zur Geltung gebracht werden kann. Die Qualität und Authentizität seiner Weine wird anerkannt! 2013 folgten die Aufnahme in den Verband Deutscher Prädikatswinzer (VDP), 2015 verlieh Eichelmann ihm für die „großartige Weißweinkollektion“ den Titel „Winzer des Jahres“. 

Rebenrettung im Dienste der Biodiversität

Doch Beurer ruht sich auf dem Erfolg nicht aus. Seit einigen Jahren bewirtschaftet er unterhalb der Y-Burg einen Museumsweinberg, wo er 21 mittelalte Rebsorten kultiviert und nach historischer Drei-Schenkel-Methode erzieht.
Biodiversität ist ihm wichtig. Deshalb forscht er nach alten Rebsorten – und deshalb pflanzt er zwischen seinen Rebstöcken Blumen, Kräuter, Feigen und Pfirsiche. Die Folge: In den Weinbergen von Jochen Beurer summt, brummt und zwitschert es. So viel gesundes Leben unter, zwischen und auf den Rebstöcken macht sich auch geschmacklich bemerkbar: Beurers Rieslinge sind ausdrucksstark, mineralisch, komplex. Besser hätten wir die württembergische Lücke in unserem Weinsortiment nicht schließen können!

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Antiautoritärer Weinbau in Schwaben

„Alles, was wir brauchen sitzt auf und in der Traube“, sagt Jochen Beurer – das ist der Leitgedanke, der sein Handeln bestimmt. Von der Grande Dame des Trentino, der Winzerin Elisabetta Foradori, hat er gelernt, bei der Arbeit auf sein Gefühl zu hören. Und wirklich scheint dies sein bester Ratgeber zu sein. Denn schon sein erster Jahrgang wurde in der Stuttgarter Spitzengastronomie ausgeschenkt.
Aber der Reihe nach: Jochen Beurer wuchs vor den Toren Stuttgarts zwischen den Rebstöcken seines Vaters auf. Der lieferte die Trauben bei der örtlichen Genossenschaft ab, dessen Vorsitzender er war. Als der Sohn 1997, nach der Ausbildung an der Weinfachschule und bei Foradori, ins württembergische Stetten zurückkehrte, wollte er nicht nur Trauben anbauen, sondern selbst Wein machen. Es muss ein starker Wunsch gewesen ein, denn es gelang ihm, seinen Vater zu überreden. Die beiden begannen – zunächst in der Garage – selbst zu keltern. 

Biologisch-dynamischer Anbau und Spontangärung

Es sollte nicht die letzte Gefühlsentscheidung Beurers gewesen sein, die sich als goldrichtig erwies. 2003 sagte ihm sein Bauchgefühl, dass es besser sei, die Weinberge ökologisch zu bewirtschaften. Bald darauf folgte die Umstellung auf Biodynamie und 2012 die Aufnahme in den demeter-Verband.
Beurer verzichtet auf Reinzuchthefe. Stattdessen lässt er die Trauben spontan vergären. Er ist der festen Überzeugung, dass nur mit den natürlichen Hefen des Standorts der charakteristische Geschmack des Stettener Terroirs voll zur Geltung gebracht werden kann. Die Qualität und Authentizität seiner Weine wird anerkannt! 2013 folgten die Aufnahme in den Verband Deutscher Prädikatswinzer (VDP), 2015 verlieh Eichelmann ihm für die „großartige Weißweinkollektion“ den Titel „Winzer des Jahres“. 

Rebenrettung im Dienste der Biodiversität

Doch Beurer ruht sich auf dem Erfolg nicht aus. Seit einigen Jahren bewirtschaftet er unterhalb der Y-Burg einen Museumsweinberg, wo er 21 mittelalte Rebsorten kultiviert und nach historischer Drei-Schenkel-Methode erzieht.
Biodiversität ist ihm wichtig. Deshalb forscht er nach alten Rebsorten – und deshalb pflanzt er zwischen seinen Rebstöcken Blumen, Kräuter, Feigen und Pfirsiche. Die Folge: In den Weinbergen von Jochen Beurer summt, brummt und zwitschert es. So viel gesundes Leben unter, zwischen und auf den Rebstöcken macht sich auch geschmacklich bemerkbar: Beurers Rieslinge sind ausdrucksstark, mineralisch, komplex. Besser hätten wir die württembergische Lücke in unserem Weinsortiment nicht schließen können!

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